
Vor ein paar Wochen erhielt ich eine SMS von einer Freundin, in der sie mich fragte ob ich nicht Lust hätte ein paar Fotos zu machen. Fotos machen? Was heißt das für mich? Ich fotografiere jetzt seit einem Jahr. Also in erster Linie möchte ich gute Fotos machen. Das nächste was mir durch meinen Kopf rauschte war… was für Fotos? Sie sagte mir: eine art Modefotos. Mode…? ohje dachte ich nur. Sie, auch Natalie genannt studiert Mode in Düsseldorf und hat mit einer Freundin eine Kollektion entworfen. Drei Outfits waren fertig welche fotografisch fest gehalten werden sollten. Ich stimmte zu und dachte mir alles kein Thema.
Bis… 2 Tage vorm Shooting
So langsam bekam ich etwas Angst, ich würde es eher Furcht nennen. Warum? Die Fotos gehen mit in eine Art Vorstellungsmappe welche für die Beiden Mädels Notenrelvant sein wird. Also heißt das für mich nicht nur einfach Fotos machen, sondern ‘einfach’ gute Fotos machen. Innerlich sagte ich mir immer noch du Schaffst es.
Der Kommende Tag, als erstes ließ ich mein Stativ zuhause liegen… Dam… zum glück meldet sich Natalie aber vorher noch und verschob das ganze um eine Stunde nach hinten. Also habe ich wieder gedreht und bin nochmal nach Hause, trotz des kleinen umweg, war ich gut 20 Min eher da. Ich stieg also aus und ging um das Haus herrum. Innerlich, besser gesagt in meine Kopf bauten sich Bilder zusammen was ich hier draussen alles machen könnte. Doch ich wusste ja es sollten innen fotos gemacht werden. Ich ging um das Haus herrum, es war eine alte Bäckerei und blickte durch einige Löcher in der Wand hinein.

Da war ich also. Die Anspannung stieg bis ins unermäßliche. Durch meinen rundgang verging eine gewisse Zeit und sie waren alle da. Ihr Vater der uns aufschließ, Helena die andere verrücke, Alex der Fahrer…
und Matties ein “Männlichesmodel” welches sich freiwillig bereit erklärte das eine Outfit anzuziehen. Ich bin ja immer noch der Meinung der Typ war VOLL-DICHT als der den beiden zustimmte. Aber seht gleich selbst.
Nachdem wir dann endlich das ganze Haus unter die Lupe genommen hatten, suchten sich die 2 Mädels und der Matties einen Platz zum umziehen. In der Zwischenzeit tauchten 2 Weiter Männer auf. Die, die 2 kannten und einfach “dabei” sein sollte. Mich störte es nicht und im endeffekt gaben sie später zwischendurch noch Kreative-tips.
Foto #1

Gerade bei den ersten… hm 30 Bildern warn noch alleNun zur Outfit-Story. Der Dunkle Typ da im Vordergrund ist mit der Dame in Schwarz vereint, die kleine Jungfrau im vordergrund findet ihn toll und er sie auch irgendwie. “Das” sollen die bilder verkörpern. Ob ich das geschafft habe, ich weiß es nicht. Trotzdem bin ich mit einigen fotos ziemlich zufrieden.
Foto #2

Was mich am meisten störte war das ich mit einer 1600 ISO fotografieren musste ;/ daher kräuseln einige Bilder “etwas” zuviel
Foto #3

Was ebenfalls ziemlich mies war, war das es scheiße Kalt war, aber richtig! Location-wechsel. Draußen wurde es dunkler und innen fanden wir einige Lampen, womit wir die Models beläuchtetn
Foto #4

Wir kommen jetzt auch schon zu meine 2 Lieblingsbilder. Ich hatte aufjedenfall jede Menge Spaß und so viel ich weiß die anderen auch. Es war ne mega Erfahrung und hiermit möchte ich auch noch mal DANKE sagen!. Jederzeit wieder nur nächste mal etwas wärmer!
Foto #5

Foto #6

cp.
Donnerstag, 7. Januar 2010
Haha, die Angst des Torwarts vorm Elfmeter. Ich glaube, das kennt wohl jeder in unserer Branche, aber keine Sorge, da mussten wir alle mal durch. Und by the way, bei Hochzeitsshootings bin ich heut noch jedesmal nervös wie Sau. Komischerweise aber auch nur bei Hochzeiten.
Zurück zum Thema, Deine Angst war offensichtlich unbegründet, da sind doch echt schöne Aufnahmen bei raus gekommen.
Aber warum ISO1600? War Availabe Light ne Vorgabe oder wie kam es dazu ? Interessant fänd ich ach noch paar Anmerkungen zum verwendeten Equipment
Freitag, 8. Januar 2010
Hey danke!
Ja Hochzeiten sind auch so eine sache für sich. Vll schau ich mal das ich als “nebenfotograf” irgendwo mit gehen kann. Den Hauptdruck möchte ich irgendwie noch nicht haben.
Wegen der ISO. Naja ich hab teilweise versucht länger zu belichten, doch die mädels warn recht zappelig. Innendrin war es doch schon recht dunkel. Vorgabe, nein. Aber ich mag nicht blitzen. Dazu hab ich nicht mal einen, außer den internen. Da ich etwas Angst hatte das die Bilder zu dunkel werden dachte ich, mach Maximum.
Fotografiert habe ich mit meiner Canon 450D, mein Ojektiv war das Kit-Obj 18-55mm. Ich hatte noch das 50mm Festbrennweiten-Objektiv mit, aber aufgrund des kleinen raumes ging das nicht.
Das Licht?
Auf den ersten Fotos gab es eine Neon-röhre an der Decke, welche locker in 4-5 Meter höhe angebracht war. Also nicht wirklich dolle. Irgendwann sind die 2 anderen rum gelaufen und fanden alte Halogen-Strahler welche zum glück funktionierten.
Ich probierte einige saachen aus, sagte den 2en wo sie am besten stehen sollten und drückte ab.
lg und danke!
markus
Samstag, 9. Januar 2010
Nebenfotograf? Klar, wenn Du am 23. in der Nähe bist gerne…
Danke für die technischen Infos, jetzt sehe ich klarer. Das ist ja echt mal ne abenteuerliche Beleuchtung, aber hey, gerade diese Dinge machen unseren Job spannend. Ich bleib dabei: Good Job, den Du da gemacht hast !
Dienstag, 26. Januar 2010
also rein von der perspektive und der belichtung sind dir die bilder super gelungen. auch die location ist toll. hast du gut gemacht für dein erstes shooting (=
Dienstag, 26. Januar 2010
Hey Paleica!
danke für dein lob und fürs vorbeischauen!
lg