Diesmal möchte ich euch etwas vorstellen. Dies ist ein Textauszug aus dem Buch welches ich gerade lese. Da ich das Buch bist jetzt und gerade den Text verdammt toll fand wird er nun veröffentlicht. Warum? naja das werdet ihr beim lesen merken. Viel Spaß. Achja das buch ist “Leichenbläße von Simon Beckett” übrigens der dritte teil.
Langsam und wie von Geisterhand setzen sich die bilder auf dem leeren Papier zusammen. Im blutroten Licht der Lampe wartest du den richtigen Moment ab, nimmst dann den Kontaktbogen aus dem Entwicklerbecken, tauchst ihn kurz ins Stoppbad und legst ihn schließlich in den Fixierer.
So. Perfekt. du bist dir dessen zwar kaum bewusst, aber du pfeifst leise vor dich hin, ein fast lautloses Ausatmen ohne bestimmte Melodie. So beengt sie auch ist, du liebst es, in der Dunkelkammer zu sein. Sie erinnert dich an eine Mönchszelle; eine friedliche, meditative und abgeschlossene Welt für sich. Eingehüllt in das transfomierende, dunkelrote Licht der Kammer, fühlst du dich von allem losgelößt und kannst dich voll und ganz darauf konzentrieren, die in dem glänzenden Fotopapier verborgenen Bilder zum Leben zu erwecken. Und so sollte es auch sein. Dein Spiel mit dem TBI, das ihre sogenannten Experten wie die blinden Hühner im Kreise laufen läßt, ist zwar ein wollkommene Abwechslung und schmeichelt deinem Ego. Gott weiß, dass du diese Freude verdienst nach all den Opfern, die du gebracht hast. Aber du darfst nie vergessen, dass das nur Ablenkung ist. Die Hauptsache, die wirckliche Arbeit, findet in dieser kleinen Kammer statt.
Lust auf mehr?
